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"Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. So jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich eingehen.." (Offenbarung 3, 20)

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Warum lässt Gott Leid zu?

Wie kann ein liebender Gott Leid zulassen? Warum gibt es so viele Krankheiten? Wieso sterben so viele Menschen unschuldig? Wenn es tatsächlich einen Gott gibt, einen Gott der Liebe, einen Gott der sich wie ein Vater um seine Kinder kümmert, wie kann dann so etwas nur geschehen? Gibt es überhaupt einen Gott, und wenn es einen gibt, wie kann er dann ein liebender Gott sein?

Ein Thema, dass die Menschheit schon immer beschäftigte, ein Thema das viele Fragen aufwirft, aber oftmals keine befriedigenden Antworten. Ein Thema, dass uns alle miteinander verbindet, dass uns alle betrifft. Jeder Mensch erfährt in seinem Leben früher oder später gewisses Leid oder steckt in Problemen, mit denen er nicht gut umgehen kann, die einen Menschen einschränken, verängstigen, bedrücken, verärgern, verunsichern, hilflos machen oder gar den Eindruck vermitteln, es gäbe keinen Ausweg. Dieses Leid bzw. diese Probleme äußern sich von Mensch zu Mensch verschieden. Jeder kommt eines Tages an den Punkt in seinem Leben, an dem er sich frägt, "warum?", "warum geschieht so etwas mir?"..



Um eine bestmögliche Antwort geben zu können, müssen wir uns folgendes vor Augen halten:

1) Gott ist der absolute Schöpfer des Universums, er steht über allem

"Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde" (1. Mose 1, 1)
"HERR, du bist's allein, du hast gemacht den Himmel und aller Himmel Himmel mit allem ihrem Heer, die Erde und alles, was darauf ist, die Meere und alles, was darin ist; du machst alles lebendig, und das himmlische Heer betet dich an." (Nehemia 9, 6)
"Denn durch ihn ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Obrigkeiten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen." (Kolosser 1, 16)

Das heißt Gott hat schon mal die absolute Autorität, alles ist durch ihn geschaffen, alles Lebendige lebt, weil er es Leben lässt.

2) Gott entscheidet über Leben oder Tod

"Der HERR tötet und macht lebendig.." (1. Samuel 2, 6)
"Brauche das Leben mit deinem Weibe, das du liebhast, solange du das eitle Leben hast, das dir Gott unter der Sonne gegeben hat..." (Prediger 9, 9)
"Seht ihr nun, daß ich's allein bin und ist kein Gott neben Mir! Ich kann töten und lebendig machen, ich kann schlagen und heilen, und ist niemand, der aus meiner Hand errette." (5. Mose 32, 39)

Aus diesen Versen lässt uns Gott verstehen, dass er zum einen die totale Autorität besitzt, den er hat ja alles geschaffen, er hat alles lebendig gemacht und zum anderen erklärt er uns, dass er es ist, der die Schlüssel zum Tod und zum Leben besitzt. Wenn also jemand stirbt, geschieht das nur, weil Gott es zulässt. Wenn jemand geboren wird, geschieht das nur, weil Gott es zulässt.
Weiterhin erklärt die Schrift, dass Gott allwissend und allmächtig ist. Er kennt einen jeden von uns perfekt, er ist es demnach auch, der uns individuell geformt hat.
Seine Wege, seine Ideen sind sehr viel höher als die unseren.

"So spricht der Herr: so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als Eure Wege und meine Gedanken als Eure Gedanken" (Jesaja 55, 9)
"Du (Gott) allein kennst das Herz aller Menschenkinder" (1.Könige 8, 39)
"Gott, Du erforschst mich und kennst mich. Ich sitze oder stehe, so weißt Du es; Du verstehst meine Gedanken von ferne; ich gehe oder liege, so bist Du um mich uns siehst alle meine Wege. Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das Du, Gott, nicht schon wüßtest" (Psalm 139, 1-4)
"Ich kannte Dich, ehe ich Dich im Mutterleib erschuf" (Jeremia 1, 5)
"Es ist alles aufgedeckt vor Gottes Augen" (Hebräer 4, 13)

Und ein weiterer Punkt der für das Verständnis sehr wichtig ist, ist Gottes Liebe.

3) Gott liebt jeden Menschen mehr als alles andere, so lesen wir:

"Weil du teuer bist in meinen Augen und wertvoll bist und ich dich liebhabe, so gebe ich Menschen hin an deiner Stelle und Völkerschaften anstelle deines Lebens." (Jesaja 43, 4)
"Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat." (Johannes 3, 16)
"Der Herr ist mir erschienen von ferne: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte." (Jeremia 31, 3)
"Gott aber beweist seine Liebe gegen uns damit, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren." (Römer 5, 8)
"...damit die Welt erkenne, daß du mich gesandt und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast." (Johannes 17, 23)
"Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm." (1. Johannes 4,16)

Gott ist LIEBE, dass ist der wichtigste Punkt, um zu verstehen, wieso Gott Leid überhaupt zulässt.
Nun bevor wir aber versuchen, eine befriedigende Antwort zu geben, muss man verstehen, dass:

- Gottes Wege höher sind als die eines jeden Menschen

- Er die absolute Autorität besitzt

- Er es ist, der sterben und leben lässt

- Er allwissend und allmächtig ist

- Er uns mehr als alles andere liebt, er selber Liebe ist


Es gibt demnach mehrere Gründe, wieso Gott Leid zulässt, es gibt nicht den einen Grund. Ein Grund, wieso Gott also Leid zulässt, ist in seiner LIEBE begründet. Gott lässt Leid zu, um sein Ziel eventuell zu erreichen, sein Ziel, das ein Mensch umkehrt und zum Glauben an IHN kommt, um somit errettet zu werden und letztendlich eines Tages bei ihm zu leben.

Der Herr Jesus Christus gibt uns das Versprechen:

"Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt." (Johannes 11, 25)

Aber aus diesem Vers ergibt sich natürlich auch eine Konsequenz. Was ist mit den Menschen, die nicht an Jesus Christus glauben?

"Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes." (Johannes 3, 18)

Menschen die nicht an Jesus Christus glauben, sind vor dem Vater nicht gerechtfertigt. Sie können vor Gott demnach nicht freigesprochen werden. Das Ziel, das Gott für einen jeden Menschen hat, ist ganz simpel: IHN ZU ERRETTEN. Gott ist Liebe und liebt uns mehr als alles andere auf der Welt, es ist nicht in seinem Wille das auch nur EIN einziger Mensch verloren geht, sondern möchte das JEDER Mensch errettet wird, um eines Tages mit ihm zu Leben.

Menschen leben aber nicht nur heutzutage oftmals ohne Gott, sondern auch in der Vergangenheit gab es immer wieder Menschen, die ohne Gott leben wollten. Was macht Gott mit Menschen, die ohne ihn leben wollen? Wer jetzt denkt, Gott wendet sich einfach so ab, der irrt sich. Gerade zu solchen Menschen, versucht Gott immer wieder eine Verbindung aufzubauen, sei es durch andere Menschen, die er zu diesen Menschen hinschickt, damit diese von Gott und über Gott zu ihnen sprechen, oder durch Wunder, oder eben auch durch LEID. Gott lässt LEID zu, in diesem Fall, weil es in Gottes Augen möglicherweise der letzte Weg ist, um einen Menschen zu retten. Menschen die in Saus und Braus leben, haben oftmals kein verlangen nach Gott. Sie werden übermütig, meinen sie brauchen keinen Gott in ihrem Leben. Doch das ist nicht der Wille Gottes, dass ist eine gefährliche Sicht in Gottes Augen, den diese Menschen können ohne Glauben nicht mit ihm leben. Sie sterben in ihrer Sünde, und die Sünde ist es, die uns von Gott trennt. Was macht also Gott in seiner grenzenlosen Liebe? Er lässt LEID zu, beispielsweise durch eine schwere Erkrankung, damit der Mensch zur Besinnung kommt, damit der Mensch möglicherweise erstmals in seinem Leben über Gott nachdenkt. Wir haben bereits gelesen, dass Gottes Wege größer sind, seine Gedanken weiterreichen und er allwissend ist. Das heißt auch, er weiß ganz genau WEN er leiden lässt, zu welcher Zeit und wieso, die Antwort: möglicherweise um diesen Menschen zu retten.

Natürlich gibt es auch Menschen die an Gott glauben und furchtbares Leid erfahren, doch diese leiden (auch) aus anderen Gründen: 1) zur Ehre Gottes
2) um ein Zeugnis für Gott zu sein.

So lesen wir im Buch Hiob, dass dieser Mensch zu seiner Zeit einer der Rechtschaffensten Menschen war. Er befolgte die Gebote Gottes, und Gott ließ in Hiobs Leben furchtbares Leid zu, wieso? Weil Gott durch dieses Leid geehrt wurde. Leid ist also nicht eine nicht eine Konsequenz aufgrund von einem Ungehorsam, oder als Strafe zu verstehen, sondern vielmehr als Liebesbeweis. Gott gibt niemanden auf!

Es geht vor allem auch darum, ob ein Mensch Gott die treue hält, auch wenn in einem Leben nicht alles perfekt und glatt läuft. Berechtigterweise fängt ja auch erst in solchen Situationen ein gewisser Glaube an, es ist leicht an Gott zu glauben, wenn dieser einem ein durchaus gesegnetes Leben schenkt, nie eine Krankheit, nie einen schlechten Tag. Aber Gott sehnt sich nach einem Gegenüber, der ihn zu 100 Prozent aus reinem Herzen liebt. Lieben wir Gott auch wenn wir mal ein Tief durchleben? Leid setzt Gott also auch durch Prüfungen ein, um geehrt zu werden. Es ehrt Gott, wenn jemand trotz Leid zu ihm hält, es ehrt Gott wenn jemand bedingungslos ihm treu bleibt, auch in schlechten Zeiten. Die treue und der Glaube an Gott, ihm zu vertrauen, ehren ihn:

"Durch den Glauben hat Noah Gott geehrt.." (Hebräer 11, 7)

Auch lässt Gott beispielsweise furchtbare Verfolgung zu. Verfolgung gegenüber Christen, furchtbares Leid, aber er gibt trotz dieser anscheinenden aussichtslosen Situation ein Versprechen:

"Wer aber ausharret bis ans Ende, der wird gerettet werden." (Matthäus 24, 13)

Für die, die also nicht an Gott glauben, möchte Gott möglicherweise den 1. Schritt erreichen, den Schritt der "Errettung und des Glaubens" um somit eines Tages mit ihm leben zu können. Für diejenigen die ihn bereits lieben, gibt Gott ein wunderbares Versprechen:

"Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alles zum Besten mitwirkt, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind."
(Römer 8, 28)

Alles was den Gläubigen widerfährt, dient ihnen zum besten. Das ist das Versprechen das Gott ihnen gibt. Wenn also ein Gläubiger Mensch eine schlimme Krankheit erleidet, dient diese Krankheit ihm zum besten. Wenn ein Gläubiger aufgrund seines Glaubens an Jesus verfolgt wird, dient diese Verfolgung ihm zum besten. Wir Menschen können das hier auf der Erde nicht verstehen, aber eines Tages bei Gott wird er uns alles erklären. Er setzt das auch nicht voraus, dass wir nur zu ihm gehören können wenn wir diese Handlungen verstehen, er erklärt lediglich:

"Denn also spricht der HERR: Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege; sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken."
(Jesaja 55, 8-9)

Leid widerfährt Gläubigen aber auch, um ein ZEUGNIS zu sein. Wie viele Menschen, die vormals nicht Gläubig waren, kommen zum Glauben an Gott, weil sie von einem wundervolles Zeugnis, trotz eines fruchtbarem Leidens-schlag, hörten? Wie viele Menschen kommen zum Glauben, wenn sie die Kraft erkennen, die ein Mensch trotz eines Schicksalsschlags aufbringen kann, durch die Liebe Gottes?



Pastor Nick war auch lange im Unklarem mit seinem Leben. Wie kann Gott so etwas zulassen in meinem Leben? Wie kann er mir so etwas antun, und mir so ein furchtbares Leid zufügen? Doch er erkannte, Gottes Wege sind größer, er sieht die Zukunft, wenn Gott handelt dient es einem und möglicherweise vielen anderen zum besten. Pastor Nick ist heute ein starkes Zeugnis, ein Zeugnis das übermenschlich ist, durch die Liebe Gottes. Er ist heute ein gesegneter Pastor, und brachten durch seine Geschichte, durch sein Leben viele tausende Menschen zum Glauben an Gott. Im nachhinein erkannte er Gottes Plan für sein Leben: "Nick wird ein Zeugnis für Gott".

Wenn nämlich solche Menschen, so eine große Liebe geben, nicht verbittert sind, und bezeugen, dass sie das durch Gottes Kraft können, fangen viele an sich Gedanken um ihr eigenes Leben zu machen.

Gottes Wege sind demnach grenzenlos. Er lässt also Leid zu, um

1) zu retten

2) geehrt zu werden

3) Zeugnisse groß zu machen, zu seiner Ehre und um viele Ungläubige durch diese Zeugnisse zu retten

Im Vordergrund steht immer das Ziel Gottes, Menschen zu retten. Ein Mittel um Menschen zur Umkehr zu bewegen, ist LEID. Mit Leid hat Gott ein Mittel, dass wir Menschen oftmals nicht verstehen, er aber einsetzt, damit es uns zum BESTEN dient. Er möchte, dass alle Menschen eines Tages bei ihm sind, den er ist Liebe und liebt uns. Natürlich kann nicht auf das ganze LEID eine befriedigende Antwort gegeben werden, aber dafür haben wir den Glauben und das Vertrauen, dass auch die furchtbarsten Dinge, in Gottes Händen sind, und wir dürfen uns sicher sein: "Er ist perfekt, makellos und ohne Fehler, alles was Gott macht, hat Sinn, Plan, Gott würfelt nicht".

Gott weiß natürlich, dass wir Menschen uns über vieles Gedanken machen. Oftmals weiß er auch, dass wir nicht DIE Antwort zu unserer Lebzeit finden werden, aber er steht über allem und ist immer da:

"Vertraue auf den HERRN von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand; erkenne ihn auf allen deinen Wegen..." (Sprüche 3, 5-6)

17.9.13 19:06, kommentieren

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MYTHOS

1) Wenn Gott Liebe ist, wieso gibt es dann so viele Kriege, warum gibt es Mörder, böse Menschen?



Menschen sind allgemein gut darin, die Schuld immer bei anderen zu suchen. Wenn man schlecht in der Schule ist, sind natürlich die Lehrer schuld. Hat man Streit mit seinem besten Freund/in ist natürlich der Freund die Freundin schuld. Und das ganze lässt sich dann natürlich beliebig weit ziehen, verantwortlich ist im äußerst seltensten Fall, richtig, man selber. Der Mensch ist einfach nicht gut darin, sich an der eigenen Nase zu fassen, und genau aus diesem Grund wird die Schuld auch oftmals auf Gott geschoben. Es gibt Krieg? Gott ist böse, denn es gibt Krieg, Mörder.

Was ist aber, wenn der Mensch sich dazu entscheidet, Kriege zu führen? Was ist, wenn es Menschen gibt, die böses wollen? Was ist, wenn es Menschen sind, die die Fehler begehen? Ist ein Mensch einmal an diesem Punkt angelangt, an dem er sich selber hinterfragt, wirft das ein ganz anderes Licht auf Gott.

In der Schrift heißt es schon von den ersten Menschen Adam & Eva, dass SIE sich dazu entschieden gegen Gottes Wort zu handeln, es war ihre Entscheidung, keiner hatte sie dazu gezwungen.

"6 Und das Weib schaute an, daß von dem Baum gut zu essen wäre und daß er lieblich anzusehen und ein lustiger Baum wäre, weil er klug machte; und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann auch davon, und er aß." (1. Mose 3, 6)



Sie hatten den freien Willen, Gottes Wort oder eben nicht Gottes Wort einhalten, und sie entschieden sich dagegen. Kriege, heimtückische und hinterlistige Taten können demnach nicht von Gott kommen, aber er lässt den Menschen den freien Willen. Gott ist sündlos, die Sünde ist es ja, die den Menschen von Gott trennt, böses und schlechtes kann nicht von Gott kommen, das widerspricht nämlich dem Wesen Gottes. Er ist auch nicht derjenige der andere Menschen versucht, böses zu tun, gleichzeitig kann er auch nicht versucht werden.

"Niemand sage, wenn er versucht wird, daß er von Gott versucht werde. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht niemand." (Jakobus 1, 13)

Betrachtet man weiterhin die 10 Gebote Gottes, so liest man beispielsweise der Mensch solle nicht:

- Lügen

- Stehlen

- Töten

- Die Ehe brechen usw.

Doch was macht der Mensch? Handelt er in Gottes Sinn und nach seinem Wort? Naja, Menschen machen eben genau das nicht, sie lügen, stehlen, töten, brechen die Ehe, respektieren Vater und Mutter nicht usw. Doch dann muss sich doch berechtigterweise die Frage stellen dürfen, ob dass tatsächlich von Gott kommt bzw. kommen kann? Dieser Wille, gegen Gottes Wort zu handeln kommt nicht von Gott, sondern vom Menschen selbst. Der Mensch entscheidet sich mit oder ohne Gott zu leben, er entscheidet sich Gottes Gebot zu achten, oder eben nicht. Die Schuldfrage kann dann aber nicht auf Gott geschoben werden, denn er ist es ja nicht, der den Mensch zur Sünde verleitet, sondern der Mensch ist es selber, der gegen Gottes Gebot handelt.


Doch was macht Gott? Anstatt sich abzuwenden, versucht er immer wieder den Menschen zur Umkehr zu bewegen, so verstanden auch zu Jesu Lebzeiten die Pharisäer und Schriftgelehrten (Obersten des jüdischen Volkes) nicht, wieso Jesus mit Sündern zu tun hatte, die Antwort: Gott liebt alle Menschen, auch diejenigen die sündigen, auch diejenigen die gegen Gottes Wort handelten, er möchte das alle umkehren.

"10 Und als Jesus in seinem Haus beim Essen war, kamen viele Zöllner und Sünder und aßen zusammen mit ihm und seinen Jüngern. 11 Als die Pharisäer das sahen, sagten sie zu seinen Jüngern: Wie kann euer Meister zusammen mit Zöllnern und Sündern essen? 12 Er hörte es und sagte: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken."

(Matthäus 9, 10-12)

Was für eine Hoffnung, und was für eine Liebe? Die Sünder brauchen den Arzt? Menschen die Kriege führen, Menschen die töten, die lügen, Menschen die böse sind brauchen den Arzt, Gott. Das heißt er gibt uns in jeder Lebenslage auch eine Aussicht, er gibt uns in jeder Lebenslage auch eine Stütze, ja er ist immer da, und er selber ist die Stütze.

Aber Gott verlangt von den Menschen natürlich auch, dass sie zu ihm gehören wollen. Den Gott zwingt niemanden, so wie er Adam und Eva nicht gezwungen hatte, sein Gebot zu befolgen, zwingt er heute auch niemand an ihn zu glauben. Und obwohl der Mensch sich auch dazu entscheidet, schlecht zu sein, böse zu sein, Gottes Wort nicht zu befolgen zeigt Gott seine Liebe durch Jesus Christus:

"Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." (Johannes 3, 16)



Dieses Versprechen gilt jedem, auch dem Übeltäter! Was für ein Gott, ein Gott der totalen Liebe der nur darauf wartet, dass Menschen umkehren und den Weg zurück zu ihm finden.
Auch als Jesus am Kreuz hing, hingen neben ihm Zwei Verbrecher, der eine entschied sich in letzter Sekunde auf Jesus Christus zu vertrauen, was antwortete der Herr:

"39 Einer der Verbrecher, die mit ihm gekreuzigt worden waren, beschimpfte ihn: »Bist du denn nicht der versprochene Retter? Dann hilf dir selbst und uns!«
40 Aber der andere wies ihn zurecht und sagte: »Nimmst du Gott immer noch nicht ernst? Du bist doch genauso zum Tod verurteilt wie er,
41 aber du bist es mit Recht. Wir beide leiden hier die Strafe, die wir verdient haben. Aber der da hat nichts Unrechtes getan!«
42 Und zu Jesus sagte er: »Denk an mich, Jesus, wenn du deine Herrschaft antrittst!«
43 Jesus antwortete ihm: »Ich versichere dir, du wirst noch heute mit mir im Paradies sein.«" (Lukas 23, 39-43)

Was für ein Gott, tatsächlich ein Gott der LIEBE. Dem Verbrecher, der einen Lebensstil pflegte, gefüllt von Raub und nicht im Sinne der Gebote Gottes wurde vergeben, weil er auf Jesus vertraute und seine Sünden bekannte, indem er sagte, er würde zurecht gekreuzigt werden. Das ist nämlich Gott, ein liebender barmherziger Gott. Dem anderem Verbrecher galt dieses Versprechen, aber dieser entschied sich gegen Jesus, gegen Gott und blieb in seiner Sünde, so wie es auch heute noch sehr viele Menschen tun.

In dieser Welt, in der so vieles Falsch läuft und so vieles nicht im Sinne von Gottes Wort geschieht, sind es die Menschen, die dafür verantwortlich gemacht werden müssen, nicht aber Gott. Das die Welt aber so ist, ist von Gott natürlich nicht ungesehen geblieben, aus diesem Grund beschreibt er auch das nur wenige eines Tages mit ihm Leben werden, eben weil der Mensch sich dazu entschließt ohne Gott leben zu wollen.

"Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden." (Matthäus 7, 14)

Wenige sind es, die sich nach Gottes Wort ausrichten wollen, wenige sind es, die an Jesus Christus glauben, im Vergleich zu den vielen, die eben nicht glauben.

Der Weg, den viele Menschen einschlagen, wird demnach so beschrieben:

Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt; und ihrer sind viele, die darauf wandeln. (Matthäus 7, 13)

Verdammnis meint, Trennung von Gott, und die geschieht eben wenn man nicht zu ihm gehören möchte, nicht auf ihn sondern auf sich selber oder andere Menschen hören möchte.

Das möchte der Herr Jesus Christus aber nicht, aus diesem Grund gilt sein Versprechen für jeden, EWIG:

"Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. So jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich eingehen.." (Offenbarung 3, 20)

16.9.13 15:27, kommentieren